Berlin

21.–22.3.2015

Ausstellung "Eine Stadt fährt Rad: Kultur – Design – Stadtentwicklung – Beispiel Kopenhagen"

Hat Kopenhagen eine besondere Radkultur? Oder fahren einfach nur sehr viele Menschen Fahrrad? Können andere Städte von Kopenhagen lernen? Im Januar und Februar machte sich die Dänische Botschaft daran, diese Fragen zu beantworten und zwar in einer eigens für das Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin produzierten Ausstellung mit dem Titel: „Eine Stadt fährt Rad – Kultur – Design – Stadtentwicklung – Beispiel Kopenhagen“.

Wer es nicht geschafft hat, diese Ausstellung im Felleshus zu sehen, hat jetzt noch die Gelegenheit auf der VELOBerlin einen Eindruck von der Kopenhagener Radkultur zu bekommen. In der Ausstellung kommen Politiker, Stadtplaner, Architekten, Blogger und Fahrradaktivisten zu Wort. So zeigt Mikael Colville-Andersen in seinen Blogs, dass in Kopenhagen nicht nur in sportlicher Regenkleidung geradelt wird, sondern auch im Anzug und mit hochhackigen Schuhen. Und nicht nur im Sommer, sondern auch im Schneesturm. In Lastenfahrrädern werden nicht nur Kinder transportiert, sondern auch die Freundin, der Hund und der Kinderwagen. Auch die neue dänische Regierung hat das Radeln ganz oben auf ihre Tagesordnung gesetzt – für lebenswertere Städte, für das Klima, für die Gesundheit.

„Eine schöne Stadt ist eine Stadt, wo viele Menschen gerne zu Fuß gehen oder radeln“, sagt der Architekt und Stadtplaner Jan Gehl. Und die Stadt Kopenhagen lässt sich einiges einfallen, um mehr Menschen zum „Umsatteln“ zu bewegen. Was eine Karma-Razzia ist, wie schräggestellte Mülleimer aussehen und was eine Fahrradautobahn ist, kann man in der Ausstellung erfahren.

Die Ausstellung ist eine Koproduktion zwischen der Dänischen Botschaft in Berlin, dem Verkehrszentrum Kopenhagen und dem Dänischen Fahrradverband mit der Cycling Embassy sowie Cecilia Vanman, Autorin von „City of Bicycles“ und Mikael Colville-Andersen/Copenhagenize Consulting.

Die Ausstellung finden Sie auf der VELOBerlin in Halle 13.

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